Den Hund in Bewegung zu fotografieren ist für viele eine große Herausforderung. Ich gebe euch hier ein paar Tipps, wie eure nächsten Bilder besser werden.

  • Tipp Nr. 1 Auf Augenhöhe
    Der für mich wichtigste Tipp überhaupt (und der gilt nicht nur für die Bewegungsfotografie). Begib dich auf Augenhöhe mit deinem Hund!!! Es gibt nichts langweiligeres als Hundefotos die im Stand fotografiert sind.
  • Tipp Nr. 2 Helfer
    Nimm dir einen Helfer mit, damit du dich ganz auf deine Kamera konzentrieren kannst. Während du an deinen Einstellungen feilst, kann sich der Helfer prima um deinen Hund kümmern. Ihr könnt somit auch prima die Laufrichtigung bestimmen und du kannst in deiner ausgesuchten Position bleiben.
  • Tipp Nr. 3 Serienfunktion
    Nutze die Serienfunktion an deiner Kamera, wenn du nur den “normalen” Modus eingestellt hast, wirst du am Anfang nur frustiert sein. Denn die Wahrscheinlichkeit das dein Hund schon bei dir ist und du kein scharfes Bild hast ist groß.
  • Tipp Nr. 4 – Die Zeiteinstellung
    Wähle eine kurze Verschlusszeit, damit die Bewegung deines Hundes eingefroren wird. Bei einer zu langen Verschlusszeit verwischt die Bewegung und dein Hund wird unscharf. Ich persönlich fotografiere meist mit einer Zeit von 1/1000 – 1/1250.
  • Tipp Nr. 5 Die Blende
    Je kleiner die Blendenzahl (z.B. 2.8) desto kürzer ist die Belichtigungszeit und um so schöner die Freistellung des Hundes vom Hintergrund. Leider ist aber auch der Schärfebereich hierdurch kleiner, daher würde ich euch raten am Anfang mit einer höheren Blendenzahl üben. Wenn ihr kein lichtstarkes Objektiv habt, nehmt einfach die kleinste Blende, die das Objektiv hergibt.

Hundefotografie NRW, Elo in Bewegung, Fototipp

  • Tipp Nr. 6 Der Fokus
    Damit ein Hundefoto wirkt und man den Hund auf dem Foto direkt anschaut wird der Fokuspunkt auf die Augen gelegt, auch das bedarf Übung und funktioniert wahrscheinlich nicht auf Anhieb. Lasst euch nicht frusten, auch mir ging es am Anfang genauso.
  • Tipp Nr. 7 Das Licht
    Fotografiert nicht in der Mittagszeit und vor allem nicht mit direktem Sonnenlicht. Ihr bekommt hierdurch harte Schatten und je nach Farbe des geht euch die Struktur des Fells völlig verloren. Übt am besten an hellen Tagen mit bewölkten Himmel. Das ist auch für euren Liebling besser, er hält dann länger durch und ist nicht so schnell ausgepowert.

Und jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Üben!!